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SHAPE - PRESSE
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FLEXI-BAR Übungen mit dem neuen Kunststoffstab lassen sich auch in andere Trainings integrieren

Kraft für die kleinen "mm"

Zu schwache Tiefenmuskeln sind oft Ursache für Rückenprobleme. Flexi-Bar ist ein neues Workout, das sie stärken soll.

VON CATRIN HOFFMANN

Die Arbeit im Büro ist anstrengend, aber noch schlimmer als der Stress sind die ständigen Rückenschmerzen, die sich jedes Mal nach Feierabend wieder heftigst melden. Rund neuen von zehn Menschen in Deutschland leiden im Laufe ihres Lebens unter Rücken-Beschwerden - leider auch diejenigen, die regelmäßig ins Fitnessstudio gehen. Die Ursache liegt oft in den "mm" - das sind keine leckeren Schokodrops, sondern die so genannten "muskuli multifidii", die kleinen Tiefen-Muskeln, die direkt an der Wirbelsäule liegen und so schwer zu trainieren sind, dass man sie kaum mit einem normalen Handeltraining erreichen kann. Obendrein sind bei den meisten Menschen auch die oberflächlichen Rückenmuskeln verspannt, was noch mehr Schmerzen auslöst und sogar zu Entzündungen im Wirbelsäulenbereich führt.

Ein Teufelskreis, dem man nur durch ein ganz gezieltes Training entwischen kann. Das Neueste in Sachen Wirbelsäulen- und Rumpf-Workout ist das Training mit dem "Flexi-Bar" (auch Staby oder Stability Bar genannnt), einem 1,50 Meter langen und etwa 700 Gramm leichen glasfaserverstärkten Kunststoffstab. "Ursprünglich wurde der Stab in rehabilitativen Bereichen, sprich in der Physiotherapie angewandt", erklärt Coco Jörn, Fitness-Expertin und Presenterin des Jahres 2003 von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Inzwischen hat der Fiberglasstab in über 200 deutschen Fitness-Studios Einzug gehalten. "Man kann damit in der Gruppe oder auch allein und zu Hause trainieren. Das Gerät ist auch wie eine Hantel oder wie ein Tube zusätzlich in Übungen integrierbar", sagt die Sport-Spezialistin, die den Flexi-Bar-Stab auch bei ihren Bauch-Beine-Po-Kursen oder Complete-Body-Workout-Stunden erfolgreich einsetzt.

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BESCHWINGT Wer den Kunststoffstab richtig zum Schwingen bring, hat das Schwierigste schon geschafft.

Das Schwierigste beim Trainieren mit dem Flexi-Bar ist, den Stab zum Schwingen zu bringen. "Man fasst ihn in der Mitte an, lässt dabei den Arm relativ starr. Mit einer kleinen Bewegung der Hand wird der Stab in Bewegung gebracht", erklärt Coco Jörn. Anschließend soll der Flexi-Bar durch kurze Impulse am Schwingen gehalten werden. "Das klingt einfach, ist es aber nicht. Im Gegenteil. Der schwingende Stab verlangt eine hohe Konzentration und Kooridination", betont die Trainerin und ergänzt: "Der Körper versucht dabei reflexartig, die feinen Schwingungen auszugleichen. "Und genau darin liege der hohe Trainingseffekt, weiß die Sportexpertin. Denn das schule neben der Feinmotorik auch die Flexibilität der kleinsten Muskeln und Gelenke. Gleichzeitig lösten sich Verspannungen in den großen Muskeln und im Nackenbereich. "Das Schöne an dem Flexi-Bar ist, dass man ihn im Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen einstetzen kann und ihn mit typischen Aerobic-Bewegungen wie Squash, Step Touch oder Lounges kombiniert. So werden nicht nur die kleinsten Muskeln gestärkt, sondern auch Haltungsschäden ausgeglichen, die Fettverbrennung angekurbelt und Stoffwechsel erhöht. "Der Stab, der bei vielen Kurzsteilnehmern einen regelrechten Spieltrieb auslöst, verhindert auch automatisch, dass man bei den Übungen schmummelt oder falsch trainiert", meint Coco Jörn. Ihre Empfehlung und Zusicherung lautet: Wer dreimal wöchentich jeweils rund zehn Minuten mit dem schwingenden Zauberstab arbeitet, wird bald keine Rückenbescherden mehr haben und sich obenderein über einen strafferen Oberkörper freunen können. Das Workout mit dem Flexi-Bar ist für jeden Fitness-Grad und jedes Alter geeignet.

INFO Adresse im Internet: www.flexi-bar.de

RHEINISCHE POST - April 2004 [ Übersicht ]


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